Den Gleiter falten

Auch bekannt als: Stumpfnase

Der Gleiter ist das Gegenteil des Pfeils. Er hat eine stumpfe, dicke Nase und große Flügel, fliegt langsam und segelt lange. Er verzeiht fast alles: einen zu schwachen Wurf, einen schiefen Falz, eine ungenaue Kante. Deshalb ist er der richtige erste Flieger für Kinder, und der einzige, der im Wohnzimmer Sinn ergibt.

einfach5 Schritte2 Minuten1 Blatt A4
Weite
Flugzeit
Tempo
Kunstflug

Gut für: Drinnen, in der Turnhalle, im Klassenzimmer. Draußen nur bei Windstille.

Die Anleitung

Talfalte: nach hinten knicken Bergfalte: nach vorne knicken schon vorhandener Falz

  1. Schritt 1 von 5: Das Blatt hochkant vor dich legen, längs in der Mitte falten und wieder aufklappen.

    Das Blatt hochkant vor dich legen, längs in der Mitte falten und wieder aufklappen.

  2. Schritt 2 von 5: Die beiden oberen Ecken zur Mittellinie klappen, sodass oben eine Spitze entsteht.

    Die beiden oberen Ecken zur Mittellinie klappen, sodass oben eine Spitze entsteht.

  3. Schritt 3 von 5: Die Spitze nach unten umklappen, genau an der Kante der beiden Dreiecke. Vorne entsteht eine stumpfe, schwere Nase, das Blatt ist jetzt wieder rechteckig.

    Die Spitze nach unten umklappen, genau an der Kante der beiden Dreiecke. Vorne entsteht eine stumpfe, schwere Nase, das Blatt ist jetzt wieder rechteckig.

  4. Schritt 4 von 5: Entlang der Mittellinie nach hinten zusammenklappen, die gefalteten Seiten liegen außen. Ab hier von der Seite gesehen.

    Entlang der Mittellinie nach hinten zusammenklappen, die gefalteten Seiten liegen außen. Ab hier von der Seite gesehen.

  5. Schritt 5 von 5: Beide Flügel nach unten falten. Lass etwa zwei Fingerbreit Kiel stehen: je mehr Flügelfläche oben bleibt, desto langsamer und ruhiger segelt er.

    Beide Flügel nach unten falten. Lass etwa zwei Fingerbreit Kiel stehen: je mehr Flügelfläche oben bleibt, desto langsamer und ruhiger segelt er.

Tipps

Warum er so fliegt

Beim Gleiter ist der Schwerpunkt weiter hinten und die Flügelfläche deutlich größer als beim Pfeil. Damit erzeugt er schon bei geringer Geschwindigkeit genug Auftrieb, um zu segeln. Die umgeklappte Nase ist dabei kein Zufall: Sie bringt Gewicht nach vorne, gerade genug, damit er nicht nach hinten kippt. Genau diese Balance zwischen Flügelfläche und Nasengewicht entscheidet, ob ein Papierflieger segelt oder trudelt.

Mehr dazu, warum ein Blatt Papier überhaupt fliegt, steht unterPhysik des Papierfliegers.

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